Matchbericht Playout III

Die laufende Saison der Hutter Challenge League geht bereits in die zweitletzte Runde. Trotz soliden Leistungen in der Vorrunde und auch in den bisherigen Playouts reichte es leider nie mehr zu einem Vollerfolg. Der letzte Mannschaftssieg liegt bereits einige Wochen zurück, nämlich gegen den RRTV Weinfelden in der ersten Runde. Genau gegen diesen Gegner ging es nun in den alles entscheidenden Playouts. Auch die Thurgauer waren sich dem Ernst der Lage bewusst und griffen tief in die Trick-Kiste was die Aufstellung anbelangte.

Im ersten Kampf unterlag Dani Faraj seinem Kontrahenten klar nach Punkten. Im darauffolgenden Schwergewichtskampf bis 130kg konnte dann Chrigel Widmer mit einem ungefährdeten Punktesieg ein erstes Mal für den NRC punkten und es fehlte ihm dabei nur wenig seinen Gegner vorzeitig zu schultern.

Sandro Graf war einem Punktegewinn sehr nahe, verlor aber über die vollen sechs Minuten mit 3:0 Mannschaftspunkten. Bis 96kg kam dann die erste Überraschung, leider zu Ungunsten der Thalner Ringern. Der bisher ungeschlagene Marc Kirchhofer wurde zu Beginn des Kampfes gleich mehrere Mals übertölpelt. Trotzt einer klaren Steigerung reichte es ihm aber „nur“ noch zu einer knappen 2:1 Niederlage. Da auch Claudio Herren für sein Gezeigtes nicht belohnt wurde und auf die Schultern verlor, war der Pausenstand von 13:4 Punkten relativ bitter.

Nach der Pause musste somit eine Reaktion folgen, wollte man diese Partie noch gewinnen. Im ersten Kampf bis 86kg Greco gingen leider auf Grund einer Punkteniederlage von Reto Graf drei weitere Punkte auf das Konto der Weinfelder. Durch den äusserst souveränen Sieg von Aron Meir im darauffolgenden Kampf wurde aber nochmals Hoffnung geschöpft.

Was dann aber im anschliessenden Fight geschah, war schlicht und weg ein Sinnbild dafür, dass dem NRC momentan das Wettkampfglück fehlt. Marc Weber dominierte zu jeder Zeit das Geschehen und musste sich schlussendlich trotzdem auf Grund einer missglückten Aktion mit einem Schultersieg geschlagen geben.

Chrigi Kirchhofer und Felix Gebhard wollten somit in den letzten beiden Kämpfen noch die Ausgangslage für den Rückkampf verbessern, was ihnen sehr gut gelang. Sie lieferten beide eine super Leistung ab und siegten klar nach technischer Überlegenheit.

Das Schlussresultat von 16:21 Punkten hat die gesetzten Zielen klar verfehlt. Im Rückkampf brauchen wir nun zum einen eine Leistungssteigerung und zum anderern das nötige Wettkampfsglück um den Gesamtscore noch zu drehen.

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